Ego sum panis vivus

Farbenpracht, Einheit in Vielfalt!

Das „Eucharistische Brot“: Gegenwart Gottes 

Ego sum panis vivus: ich bin das lebendige Brot-sagte Jesus

Zentrum der ganzen Welt - Grund der Anbetung der verschiedenen Völker und Nationen weltweit.

Der Glaube an den Herrn verbindet uns alle!

Das vermittelt uns der bunte Blumenteppich und das Brot vor dem Altar!

Schreiben über liturgische und seelsorgliche Bestimmungen in der Corona-Zeit

Schreiben über liturgische und seelsorgliche Bestimmungen in der Corona-Zeit

Sehr geehrte Gottesdienstbesucherinnen und Gottesdienstbesucher,

ich freue mich sehr, dass bundesweit die Inzidenzzahlen in Deutschland rückläufig sind. In diesen Tagen wurde die neue Corona-Schutz-Verordnung NRW veröffentlicht. Sie tritt am 28.5.2021 in Kraft.

Die wichtigsten Änderungen sind in der Pressemitteilung der Landesregierung NRW zusammengefasst.

Die Pflicht, bei Gottesdiensten in Kirchen eine medizinische Maske zu tragen, bleibt weiterhin (§ 5 Abs. 3 Nr. 5). Bei Freiluftgottesdiensten reicht eine Alltagsmaske (§ 5 Abs. 4 Nr. 3).

Die einfache Rückverfolgbarkeit ist weiterhin sicherzustellen (§ 8 Abs. 3 Nr. 9). Sie gilt bei Gottesdiensten in geschlossenen Räumen (§ 8 Abs. 3 Nr. 9).

Beerdigungen einschließlich der Trauerfeier sind ohne Begrenzung der Teilnehmer möglich (§ 18 Abs. 2 Nr. 5).

Die Frage des Gesangs: Ein ausdrücklicher Verzicht auf Gesang ist nicht mehr vorgesehen. Allerdings ist ein genereller Mindestabstand von zwei Metern bei zulässigem Singen und Spielen von Blasinstrumenten vorgeschrieben (§ 4 Abs. 1 Satz 2). Ausdrücklich erwähnt wird der Gesang nur beim Probenbetrieb, der bei einer Inzidenz unter 50 mit bis zu 20 (§ 13 Abs. 3 Nr. 4) und unter 35 mit bis zu 30 Personen in geschlossenen Räumen und mit bis zu 50 Personen in großen Räumen wie Kirchen (§ 13 Abs. 4 Nr. 5b) zulässig ist.

Außerhalb geschlossener Räume gibt es keine Begrenzung der Sänger. Dort gilt nur der erweiterte Mindestabstand von zwei Metern (§ 4 Abs. 1 Satz 2) und das Tragen der Alltagsmaske (§ 5 Abs. 4 Nr. 3).

 

Häufig erreicht uns auch die Frage, wie mit geimpften Personen verfahren wird. Hierzu gilt: Die bereits angekündigte Gleichstellung von Genesenen und doppelt Geimpften ist gesetzlich festgesetzt (§ 4 Abs. 5). Wichtig ist darauf zu achten, dass dies Menschen betrifft, die doppelt geimpft sind!

Geimpfte und Genesene sind grundsätzlich bei der Höchstzahl einer Veranstaltung nicht zu berücksichtigen. Bei unseren Gottesdiensten müssen aber weiterhin die Abstände eingehalten werden, so dass diese Erleichterung nur in Ausnahmefällen relevant sein wird – in Kirchen, wo auch mit Abständen mehr als 250 Personen (bisherige Höchstgrenze) untergebracht werden können. In allen anderen Kirchen kann die Erleichterung ein Anlass sein, die bisherigen Abstände und Plätze zu überprüfen. Vielleicht ergeben sich dort noch Spielräume. Im Übrigen dürfen Personen eines Haushaltes stets zusammensitzen. Die bisherigen Regelungen, die sich nicht verändert haben, bleiben bestehen. 

Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Kraft und danke Ihnen für all Ihre Tätigkeit und Ihr Durchhalten rund um die Pandemie.

Mit freundlichen Grüßen
 
Dr. Markus Hofmann
Generalvikar

 

P.S: Beichtgelegenheit: Jeweils 30 Minuten (bitte am Haupteingang des Karmel klingeln) vor der Vesper in der Krypta und jederzeit nach Vereinbarung!

 

Neuer Anstrich für die Abteikirche

Die Abteikirche auf dem Michaelsberg in Siegburg erstrahlt bald in neuem Glanz. Voraussichtlich in den Wochen nach Ostern bekommt das Siegburger Wahrzeichen einen neuen Anstrich in der Farbe der übrigen Abteigebäude. 

Den Farbton für die Abtei hatte eine im Rahmen der Sanierung eigens einberufene Findungskommission im Jahr 2016 ausgewählt. Ausgangspunkt für die Suche waren damals unter anderem die erdigen Braun-, Grau- und Ockertöne der historischen Natursteinfassade des Wolsdorfer Brockens. Zudem sollte die Fernwirkung der Abtei erhalten bleiben. Um den Anstrich aufzubringen, muss die Kirche zunächst eingerüstet werden. Die Gottesdienste, Gebetszeiten und Beichtgelegenheiten der Unbeschuhten Karmeliten auf dem Michaelsberg finden jedoch weiterhin wie gewohnt mit Rücksicht auf die geltenden Corona-Regelungen statt. Voraussichtlich im Herbst dieses Jahres steht auch eine Renovierung des Innenraums des Kirchengebäudes an. Dazu muss die Kirche zeitweilig geschlossen werden. Bevor diese Arbeiten beginnen, wird das Erzbistum rechtzeitig separat informieren.

Die ehemalige Benediktinerabtei auf dem Michaelsberg in Siegburg ist heute der Standort das Katholisch-Sozialen Instituts (KSI) des Erzbistums Köln und beherbergt zudem eine Niederlassung des Ordens der Unbeschuhten Karmeliten.
Bereits im Jahr 2017 waren die Wände des Chorraums neu verputzt und gestrichen worden. Außerdem wurde der Boden mit einem neuen Sandsteinbelag ausgelegt. Bei den Arbeiten wurde auch eine Wandmalerei konserviert sowie eine spätgotische Nische freigelegt.

 

Informationen zu den Gottesdienstzeiten

Während der Zeit der Außenrenovierung werden freitags um 18.45 Uhr, samstags um 10 Uhr und sonntags um 12 Uhr unter Berücksichtigung der Corona-Regelungen Gottesdienste in der Abteikirche gefeiert. Die Karmeliten halten zudem weiterhin alle Gebetszeiten in der Krypta. Es besteht weiterhin die Beichtgelegenheit 30 Minuten vor der Vesper (bitte am Haupteingang des Karmel klingeln) - und jederzeit nach Vereinbarung. 

Ab dem 17. April gibt es regelmäßige Andachten in der neu eingeweihten Anno-Kapelle im Anschluss an die Konventmesse samstags um 10 Uhr. Die Karmeliten laden hierzu herzlich ein.

Annoschrein

Einweihung des neuen Annoschreins !
 
Bereits seit Oktober 2020 wird in der Anno-Kapelle der Abteikirche „gewerkelt“: Die Kapelle wurde ausgeräumt, Maler, Elektriker und Maurer begannen mit der Sanierung und Neugestaltung des Gedenkortes des Siegburger Stadtheiligen. Das Ziel: Die Gebeine des heiligen Annos sollen künftig in einer modernen, zeitgemäßen Form präsentiert werden. Um die Bedeutung Annos als wichtigen Heiligen und historische Persönlichkeit zu unterstreichen und sein Andenken wieder mehr in den Fokus der Öffentlichkeit zu stellen, entschied sich das Erzbistum Köln 2015 dazu, eine neue Präsentation der Reliquien zu konzipieren. Hierfür wurde ein Künstlerwettbewerb ausgelobt, bei dem der Künstler Brody Neuenschwander mit seinem Entwurf überzeugte. Sein Werk besteht aus Zeilen des Anno-Liedes, die – zusammenhängend aus großformatigen Metallplatten geschnitten – Teile für ein hausförmiges Konstrukt von gut zwei Metern Höhe bilden. In diesem befindet sich eine rechteckige Kapsel aus Metall, die mit vergoldeten Messingplatten verkleidet wird. In diese werden die Gebeine in einem kleinen Holzschrein geschoben. Die Umbettung der Reliquien erfolgte im Rahmen des Festgottesdienstes am 16. Februar, die neue Verehrungsstätte des Heiligen Anno kann ab dann zu den Öffnungszeiten der Kirche Sankt Michael besucht werden. Wir, Karmeliten feiern eine Dankmesse zur Einweihung des neuen Annoschreins am Sonntag, den 21. Februar um 12 Uhr in der Abteikirche. 

Regeln für Gottesdienste (15. Februar 2021)

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

In den Gottesdiensten, die wir in der Kirche St. Michael feiern, sind folgende Regeln unbedingt einzuhalten:

  • Der Eingang in die Kirche ist nur über das Hauptportal möglich. Zu den Sonntagsgottesdiensten müssen am Eingang beim Ordnungsdienst die Anmeldedaten mitgeteilt werden.
  • Alle angemeldeten Personen können ihre Sitzplätze dort einnehmen, die gelb markiert sind. Familien haben die Möglichkeit, zusammenzusitzen. 
  • Das gemeindliche Singen im Gottesdienst entfällt, weil dabei ein erhöhtes Infektionsrisiko nicht ausgeschlossen werden kann. 
  • Der Friedensgruß erfolgt durch Zunicken. Das Händereichen ist nicht gestattet.
  • Bei der Kommunion sind die Empfangenden angehalten, die Hände möglichst weit auszustrecken, um so viel Abstand wie möglich zu erreichen. Die Gläubigen von der rechten Seite beginnen mit dem Empfang der Hl. Kommunion. Achten sie dabei auch auf den nötigen Abstand.
  • Nach der Feier der Hl. Messe werden die Teilnehmenden geordnet aus der Kirche geführt. Auch hierbei ist der Mindestabstand von 1,5 Meter unbedingt einzuhalten. Der Ausgang erfolgt über die Krypta-Tür.
  • Die Körbe für die Kollekte werden am Ausgang aufgestellt.
  • Das Tragen einer FFP2 Maske in der Kirche ist verpflichtend. 
  • Gehwege sind als Einwegbahnen markiert und müssen eingehalten werden.

Natürlich stellen diese Regeln eine Einschränkung der gewohnten Weise Gottesdienst zu feiern, dar. Aber sie sind unerlässlich, um füreinander Verantwortung zu übernehmen und Rücksicht zu üben. Die Freude über das gemeinsame Feiern und Beten wird dabei helfen, die Zeit der Einschränkungen zu überstehen. Bitte tragen Sie durch Ihr kooperatives Verhalten mit dazu bei.

Wir empfehlen allen, die zu einer Risikogruppe gehören, den älteren Menschen sowie Familien mit Kindern, die Gottesdienstübertragungen im Fernsehen, Radio oder Internet zu verfolgen. Wer Symptome einer Erkältung aufweist oder bei wem der Verdacht auf eine Corona- Erkrankung besteht, soll auf die Teilnahme an Gottesdiensten verzichten. Danke sehr für Ihr Verständnis!

 

Ich nutze auch diese Gelegenheit Ihnen allen im Namen unserer Gemeinschaft von ganzem Herzen zu danken für Ihre Unterstützung der Armen und Bedürftigen unserer Heimat in dieser schwierigen Zeit. Wie wünschen Ihnen allen eine besinnliche und segensreiche Fastenzeit !

 

P. Dr. Rockson Chullickal OCD

Prior/Rector ecclesiae, Kirche St. Michael